Archiv für den Monat Mai 2016

Find ich juuut, find ich juuut!

Auf einmal ist alles rum. Eine komplette Saison voller „Alles wie immer“s und doch irgendwie alles neu und komplett anders als letzte. Erinnere ich mich an das finale Spiel der vergangenen Saison klopft mir das Herz bis zum Hals, ein wenig Wut schwappt hoch und dann doch die pure Erleichterung. Und dieses? Nun ja, was will man da schon zu sagen?

Es ist kein Geheimnis, dass in mir ein kleiner Monk wohnt, der ab und an mal hervorbricht. So ähnlich war das auch, als mir klar wurde, dass die Anzahl der FCSP-Spiele, die ich in dieser Saison sehen würde, eine ungerade Zahl bliebe, wenn ich nicht noch eines hinten an hängte. Kurze Verwirrung, dass das Spiel doch schon längst verkauft war (Ticketchaos, Alles wie immer), Twittermenschen die helfen können und dann wochenlange Vorfreude. Mir stand fast ein komplettes Pfingstwochenende in der Wahlheimat bevor und was könnte den Alltag noch erträglicher machen, als der Gedanke daran?

Samstag machte ich mich dann allerdings wenig enthusiastisch mit dem Fernbus auf den weiten Weg nach HH, der mit jedem Kilometer auf der A1 noch ein wenig weiter erschien. Bremste uns nicht gerade ein Stau, dann war es ein Siebzigfahrer im Überholverbot vor uns. Der jedoch, auch wenn er tierisch bremste, die Zeit in die Länge zog und eigentlich an allem schuld ist, amüsierte die Busbelegschaft prächtig: Der zweite Fahrer des Busses bedachte ihn nämlich äußerst ausdauernd mit den kreativsten Flüchen und all das in tiefstem sächsischem Dialekt. Kurz um: Wir sind gestorben vor Lachen. Mehrfach.

Passend zur zweiten Hälfte der Buli-Konferenz hatten wir dann auch den Busfahrer überreden können, das Radio lauter zu drehen, wo meine Eskapaden mit SkyGo und nur Sound dann doch mehr als kläglich gescheitert waren. So gesellten sich eine Bremerin, zwei Jungs aus Frankfurt und eine herrlich unbeteiligte Sankt Paulianerin in meiner Person zusammen, um ganz old skool im vorderen Teil des Busses die Radiokonferenz zu hören.

Am Ende jubelte nur eine, einer kotzte – leider wörtlich, der war nämlich kein Fußballfan – und ich kam in Hamburg an. Tasche geschnappt, raus zur Ubahn und stilecht mal kurz in die falsche Richtung gefahren. Wieder raus, richtige Richtung und ab zum Hostel. Ein paar Worte mit dem Zimmernachbarn gewechselt, der keine coolere Socke hätte sein können, und ich wagte mich dann doch mal wieder in das Hamburger Wetter, das mich nasskalt zu empfangen wusste.

Manchmal ist es ja etwas holprig, Leute zu treffen und es kann auch wirklich ein paar Monate dauern, aber: lohnt! Richtig coolen Abend verlebt, im Jolly vorbei geschaut, ein paar Bier und starke Unterhaltungen mit total verrückten Leuten, die mich erschreckend normal erscheinen lassen, später dann vernünftigerweise zurück zum Hostel getapert, erwartete mich doch ein nicht minder anstrengender Tag.

Eine „Tradition“ an die ich mich glatt gewöhnen könnte, eröffnete den Spieltag dann für mich: Das Brunchen vorm Spiel. Herrlich. Kann man nur empfehlen, nicht nur massive Auswahl zum kleinen Preis, sondern auch nett zu sitzen und mit guter Gesellschaft. So kann man wahrlich in einen Spieltag starten und das war hinsichtlich der restlichen Tagespläne auch eine gute Grundlage für den Sonntag… (Kennt ihr wahrscheinlich eh, ist aber echt zum Sonntagsbrunch zu empfehlen, wenn man von Käsekuchen bis Chilli auf nichts verzichten mag: hier entlang.)

Nachdem etwas organisatorisches erledigt wurde, machten wir uns dann zumindest zu zweit schon mal auf den Weg zur Gegengerade, was mir sehr entgegen kam, wollte ich doch dem ein oder anderen gern nochmal Hallo sagen, bevor ich mich in die Sommerpause verabschiede. Das lief ja auch richtig rund, stand ja die Hälfte der Truppe eh schon zusammen. Mal kurz eingeworfen: Schön, euch nochmal, wieder oder endlich mal getroffen zu haben – es war mir ein Fest!

Ein paar Bierchen später wurde die Süd erobert und sich da unter anderem mit den Leuten zusammen gefunden, die man ziemlich genau vor einem Jahr in der gleichen-vollkommen-anderen Situation kennengelernt hatte. Ich muss wirklich sagen, dass es dieses Mal weitaus mehr Spaß gemacht hat, als zitternd im Darmstädter Gästeblock zu stehen, auch wenn das Stadion ein wenig in der Liga fehlt. Aber treibt euch mal weiter da oben rum, vielleicht komm ich so nochmal auf einen Abstecher vorbei.

Joa, zu den Choreos kann ich nicht so richtig viel sagen, da hab ich ja tatsächlich mal wieder nichts gesehen. Vom Spiel umso mehr, aber ehrlich gesagt fehlen mir dazu ein wenig die Worte. Was war das denn bitte für ein krasses Spiel? Ryo! Immer wieder Ryo! Und Tore und die Region abgeschossen und uns einen verdammt geilen Vereinsgeburtstag bereitet. Herrlich. Man ist fast geneigt ein Uhlmann’sches „Schön schön schön!“ hinten an zu hängen.

Das war es nämlich wirklich. Und eine Situation machte irgendwo ganz besonders viel Spaß: Wir hatten gerade ein Gegentor kassiert, ein verdammt frühes… und wenn es eines gab mit dem der magische FC diese Saison gar nicht arbeiten konnte, dann mit Rückständen. Aber die Comeback Kids belehrten eines besseren, eine … was? knappe Minute später vielleicht. Schön, so ein Ding mal nicht selbst zu kassieren, sondern zu verteilen. Schön, schön, schön.

Im Zuge des Spiels haben mich allerdings die Verabschiedungen von so vielen Spielern aus der U23 doch massiv verwundert. Startsev, Deichmann, Kurt … das waren alles Jungs, die man durchaus auch mal bei den Profis im Kader zu Zeiten der verletzungsbedingten Ausdünnung des Kaders gesehen hat und die ich gerne in ein, zwei Jahren komplett fix in der ersten gesehen hätte. Aber hey, macht et jut, passt auf euch auf. Dass nun auch Maiers Ziel feststeht wunderte dann nicht mehr viel, kann er Tschauni mal schöne Grüße bestellen und nächste Saison dann bitte den obligatorischen Treffer gegen uns einfach mal nicht reinsäbeln.

Ähnlich obligatorisch ist das YNWA am Ende der Saison. Kann ich ja sogar nachvollziehen, aber irgendwie … neee. An die Abgänge gerichtet, okay, Ich werd nur wohl nie der große Freund davon, das in dieser Version bei solchen Spielen zu singen. 34 hin oder her.

Joa, was kann man da noch sagen? Support war nach meinem kleinen Desaster in Nürnberg Balsam für die braun-weiße Seele und machte einen unfassbaren Spaß. Vielleicht mag ichs in 10 Jahren auch ruhiger, aber momentan ist genau das einfach meine Welt.

Ich würde wirklich, wirklich gerne viel mehr dazu sagen. Insbesondere zum Spiel. Aber das war einer dieser Tage, die in sich perfekt sind, deren Einzelheiten man nicht veräußern mag und wo eine Szenerie direkt in die nächste überging. Das ganze Wochenende hatte ein bisschen was davon. So sitze ich nun also hier, mittlerweile ist es fast Freitag, und ich hab den Text immer noch nicht fertig bekommen, weil ich das Gefühl habe, dass ich es eh nicht treffen kann, was diesen Spieltag ausgemacht hat – oder eher, dass mir momentan die Fähigkeit dazu fehlt, das in passende Worte zu kleiden.

Dieses Spiel war wirklich ein ganz besonderes und es gab sehr viele Faktoren, die es dazu gemacht haben. Zum einen natürlich unser höchsteigener Fußballgott mit Zug zum Tor, Ryo on fire. Die Tore waren schnieke! Dann muss man auch die Abschiedstore von Maierchen und Thy nicht unerwähnt lassen, die irgendwie besonders freuen, haben doch beide durchaus Eindruck im Verein hinterlassen. Viele Choreos auf allen vier Tribünen, das ist schon besonders, ohne dass es auch mehrere unterschiedliche Initiatoren gibt. Die Stimmung, die ich nochmal als wirklich gut empfunden habe, auch wenn ich da wohl als absolut nicht objektiv gelten darf, nur weil ich meinen Spaß hatte. Und ja, auch besonders, weil man so viele Menschen, die man jetzt über die letzten zwei Spielzeiten hinweg dank des Fußballs hat treffen dürfen, noch einmal kurz drücken, mit schnacken oder einfach Bier trinken konnte.

Aber natürlich hat auch so ein rundum gelungener Tag durchaus seine Schattenseiten. Was mich persönlich sehr geärgert hat, war die lieblose Verabschiedung von unseren Spielern. Das klang zeitweise so, als würde uns die Zeit davon laufen und eine Liste wäre abzuarbeiten. Noch dazu waren manche Abgänge ja nicht mal bekannt. Das hätte man anders lösen können, inbesondere natürlich bei den Spielern, die sich wirklich für den Verein verdient gemacht oder gar ihre Hauptspielzeit beim magischen FC verlebt haben. Dieses Thema werde ich allerdings nicht weiter aufreißen, da meiner Meinung nach das werte Fangirl dazu bereits die passenden Worte hat finden können (nachzulesen hier: Viele letzte Male im Saisonfinale).

Was mir bleibt, ist eine ziemliche Spannung auf die nächste Saison und insbesondere die Bewegungen auf dem Transfermarkt. Nein, bevor jetzt genervt weggeklickt wird, ich poche nicht darauf, dass uns noch sooo viele Spieler fehlen – eher hoffe ich auf wenig Bewegung im Kader. Klar, hier und da dürfte durchaus der ein oder andere Neuzugang zur Mannschaft hinzustoßen, aber am meisten würde mich freuen, maßgeblich zu dieser Saison beitragende Spieler wie Sobiech, Himmelmann, Ziereis – und ja, auch Ratsche – halten zu können. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich letzteren beinahe schon aufgegeben habe und nahezu den Begriff „Razzacowski Millionen“ in den Wortschatz aufnehmen würde, immerhin könnte Salzburg ja dann wenigstens eine ordentliche Ablöse zahlen, bevor wir ihn ablösefrei ziehen lassen müssten. Aber hey, vielleicht gibt es ja doch etwas, das ihn in der Hansestadt hält, wir werden früher oder später sehen.

Da man ja eh noch nicht so richtig viel dazu sagen kann, mag ich mich – und euch – hier auch nicht mit irgendwelchen wild zusammen gesponnenen Saisonausblicken festhalten, weil es eh erst einmal abzuwarten gilt. Ich würde mich sogar fast in die Sommerpause verabschieden, aber ich habe mir fest vorgenommen, noch einen kleinen Saisonrückblick zu verfassen. Der dürfte dann in den nächsten paar Wochen mal auftauchen und vielleicht habt ihr dann ja auch schon wieder so viel Abstand zur aktuellen Saison, dass ihr euch nochmal mit auf die kleine Reise zurück einlassen wollt.

Ja, und dann bleibt mir wirklich nicht mehr viel zu sagen. Hamburg hat mich wie immer, genau wie seine wundervollen Menschen, mit offenen Armen empfangen. Ich genieße es jedes Mal wieder, hochzufahren, mir meine eigene, kleine Auszeit zu gönnen und auch jedes Mal wieder über meinen eigenen Schatten zu springen. Und das passt gerade dank den vielen tollen Menschen mit Ecken und Kanten und starken Meinungen und großen Herzen, die ich in der Saison habe kennen lernen dürfen. Passt auf euch auf, ich kanns kaum erwarten, euch nächste Saison in Wort und Schrift wieder zu zu texten und eins noch: Ein bisschen stolz, dass ich es wirklich durchgehalten habe, zu jedem besuchten Spiel zumindest einen Textfetzen zu schreiben, bin ich schon. Ich werde versuchen das aufrecht zu erhalten in der kommenden Spielzeit. Die Dauerkarte ist jedenfalls schon verlängert und so leicht, da muss ich euch wahrlich enttäuschen, werdet ihr mich nicht mehr los. Man könnte sagen, jetzt nach einer Saison mit zwanzig gefahrenen Spielen für den FCSP, mit einer Ausnahme allen Auswärtsspielen, hab ich erst so richtig Blut geleckt.

Und weil ich euch natürlich nicht einfach so aus dem letzten Spieltag verabschieden möchte, gebe ich euch gern noch etwas mit auf den Weg (und wenn es nur mein Spieltagsohrwurm ist – GERNGESCHEHEN!):

Nächste Saison ist dann wohl nochmal Ramtamtam montags angesagt, aber da geht es der ersten Liga ja nun auch nicht mehr besser 😉

Wir sehen uns, im und um den Block. Forza!

 

 

Weiter haben zum finalen Saisonspiel getextet:

Fangirl1910: Viele letzte Male im Saisonfinale

Magischer FC Blog: Das ist doch das Letzte

Nice Guys: Senf dazu

Gewohnt wundervolle Bilder von Stefan Groenveld: Versöhnliches zum Saisonausklang

Grenzenlos Sankt Pauli: Fünfe gerade sein lassen

Advertisements
Getaggt mit , ,

Nur zwei Spiele…

Was? Ist es schon so weit, dass das letzte Auswärtsspiel der Saison anstand? Offensichtlich, denn es sollte nach Nürnberg gehen. Zum Club. Den direkten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg – der dann doch irgendwie kein Konkurrent mehr war, weil wir diesen Status schon vor Wochen mit bescheuerten Ergebnissen wie allen voran den Niederlagen gegen die abstiegsbedrohten Sechziger (die dank uns nun nicht absteigen) und die Truppe von Paderborns Effe. Aber so ist das nun mal, auch das letzte Spiel und geht es um noch so wenig, wird natürlich nicht ausgelassen.

Für mich ging es deutlich früher los, jedenfalls im Vergleich zum Spiel in Fürth im Februar, obwohl es ja eigentlich die gleiche Strecke und sogar noch zwei Stunden später war. Aber ich hatte mich für die Anreise mit dem Bus entschieden und so ging es für mich frühmorgendlich als erstes Mal zum Treffpunkt nach Köln. Zwielichtige Ecke und nach Möglichkeit komme ich das nächste Mal nicht mit dem Auto oder versuche doch woanders zuzusteigen, trugen sich doch am Tag nach der Fahrt am Treffpunkt auch nicht sonderlich schöne Ereignisse zu. Aber das ist Zukunftsmusik.

Es ging in den Bus, nette Gesellschaft, außerordentliche Versorgung mit Getränke und Essbarem … einzig an der musikalischen Beschallung kann man noch ein wenig arbeiten. Die Lilien-Hymne brauch ich da nicht drin und ein wenig länger könnte die Playlist auch sein. 😉

Aber das ist natürlich weit weg davon, ernst gemeint zu sein. Angenehme Fahrt auf der mich nur der Muskelkater des Todes quälte, und die soweit auch recht kurzweilig für so eine Strecke war.

Es ging recht zügig Richtung Stadion und der Weg dorthin hatte ja nahezu etwas idyllisches. Vorbei an Bäumen, Büschen und irgendwelchen Indianerdörfern bis hin zum Freibad. Dort kurz noch Hallo gesagt und es tatsächlich auf die Reihe bekommen, Twittermenschen, die schon mal neben einem standen, wirklich bewusst zu treffen. Danke nochmal an dieser Stelle 🙂

Mit kurzer Verzögerung machten wir uns dann auch auf den Weg rein. Die Kontrollen waren recht locker, die Tasche musste ich nicht mal aufmachen und war sogar als Frau mal schneller drin. Kommt ja auch nicht so häufig vor. Rein ins Innere und da ein schönes Plätzchen gesucht. So weit so gut.

Die erste Halbzeit war, jetzt mal abgesehen vom Gegentor, echt gut. Die Wechselgesänge im Block hauten hin und machten Spaß, der Support an sich war wirklich ordentlich dafür, dass es um nichts mehr ging und ein Sonderzug doch immer zu etwas … übermäßigem Alkoholkonsum verführt. Dazu noch zwei mir recht unbekannte Gesänge mit aufgenommen, die mir heute, Tage später, immer noch im Kopf umher schwirren.

Wir sind der Fuuuußballclub Sankt Pauli!

Und aus Hamburg an der Elbe kommen wir.

Wir sind der Fuuuußballclub Sankt Pauli!

Und gewinnen werden heute hier nur wir!

Die ganze Kurve singt für dich …

Es machte also durch und durch Spaß. Bis nach der Halbzeit. Da ging für mich leider die komplette Fahrt ein wenig den Bach runter. Während ich selbst absolut kein Verständnis dafür aufbringen kann, zu einem Spiel zu fahren und sich dabei völlig abzuschießen, sodass man nichts mehr davon mitbekommt, bekam ich selbst von der zweiten Halbzeit nur noch marginal etwas mit. Mein Kreislauf kapitulierte vor zwei Stunden Schlaf, Überanstrengung am Vortag, zu wenig Getrunken und Gegessen. Es fing recht harmlos an, dass mir, in der prallen Sonne stehend, plötzlich kalt wurde, dann brühend heiß und schließlich diese scheußlichen, immer größer werdenden Flecken im Sichtfeld dazu zwangen, sich mal auf die Stufe im Block zu setzen.

Die zweite Halbzeit war für mich also eine kleine Odyssee zwischen oben beschriebenem Kollaps, ein paar Minuten sitzen, sich dann fragen warum man sitzt, weil es doch eigentlich wieder ging, ein bisschen zu supporten und wieder dem Kollaps. Vollkommen für den Arsch fügte ich mich in die Reihe der Leichen ein, jedoch ohne dem Alkohol die Schuld dafür geben zu können, musste ich doch später wieder mit dem Auto zusehen, dass ich heim kam.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich somit nicht mal berichten kann, wie mir die Mannschaft vorkam, sondern mein Fokus auf „Nicht umkippen“ lag.

Irgendwie beim Rückweg wieder einen Teil der Busbelegschaft gefunden und mich klammheimlich angeschlossen. Eine Cola vor Abfahrt half dem Kreislauf wieder etwas auf die Sprünge, aber dennoch war die Rückfahrt eine sehr ruhige. Fast überall schliefen die Mitfahrer, auch ich reihte mich da ein, und Richtung Heimat ging es. Gefühlt ewig dauerte die Fahrt zwar, aber irgendwann gegen 2 Uhr am Montag war auch ich dann wieder heil daheim angekommen.

Herrlichstes Banner.

Herrlichstes Banner. Fröhlichen Muttitag!

Was bleibt zu sagen? Den „Nur zwei Spiele, dann seid ihr wieder da!“-Gesängen schließe ich mich nur zu gern an. Die Bratwurst hab ich dank fehlendem Appetit nicht getestet und das Stadion schwankt irgendwo zwischen „Hat was“ und „Was=Tartanbahn“. Die Banner in der Kurve feierte ich massiv, ganz besonders das Muttertagsbanner, über das meine Mama auch herzlich lachen musste.

 

Ja… und dann ist man auf einmal am Ende einer Auswärtssaison. Die erste Saison mit Dauerkarte ist fast rum und ich könnte es nicht weniger bereuen. Wundervolle Menschen getroffen, viel Spaß gehabt, alles wunderbar. Ich werde mich die Tage mal dransetzen, einen kleinen Saisonrückblick zu schreiben und in dem Zuge auch mal überlegen, welche Stadien mir nun wirklich die liebsten in der Liga sind. Wobei da halt 1 und 2 schon fest vergeben sein dürften. Aber hey: Ich kenn sie jetzt alle!

Für mich geht es am Sonntag dann noch einmal zum Saisonabschluss ans Millerntor und danach sehen wir uns dann nächste Saison, wie gewohnt im Gästeblock.

Bis die Tage, Ohren straff und sowas.

Forza!

 

Mehr als bei mir, findet ihr hier: (<- Ich bin ein verdammter Poet!)

https://kleinertod.wordpress.com/2016/05/10/der-weg-ist-das-ziel-fcsp-in-nuernberg-und-im-sonderzug-unterwegs/

The Sonderzug Files 2016

http://niceguys.blogsport.de/2016/05/11/senfdazu21/

23 Stunden wach